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Wüllen, unser Dorf?!

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>Dorf Voss.
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Wüllenerinnen, Wüllener, wehrt Euch!

Über die Wählergemeinschaft "Wüllen unser Dorf"...

aus: blickpunkt. september '99

Aus dem Nichts tauchte er auf, Hermann-Josef Haveloh, quasi der "Robin Hood" der entrechteten Wüllener, die seit langem unter der Besatzung durch die Stadt Ahaus schwer zu leiden haben. Nicht länger wird es einem Wüllener zugemutet werden müssen, die Qual der unzumutbaren Wegstrecke von Wüllen nach Ahaus von ca. 2000 Metern in Kauf nehmen zu müssen. Und was Ahaus recht ist, muß Wüllen billig sein und so wird sicher schon in Kürze in Wüllen ein eigenes Jugendkulturcafé entstehen, am besten mitsamt eigenem Bahnhof. Ist doch Logo, oder was?


Wüllen wurde während der kommunalen Gebietsreform von Ahaus gewaltsam besetzt.

Auch wächst jetzt endlich wieder zusammen, was sich die Ahauser auf ihrem als "kommunale Neugliederung" getarnten Raubzug damals unter den Nagel rissen: Das Scharfland muß wieder Wüllen werden, keine Frage, Wüllen verlangt seine Ostgebiete wieder zurück. Wir reiben uns die Augen, lesen nochmals und nochmals den Bericht in der Münsterland Zeitung und stellen uns immer wieder die gleiche Frage: Kandidiert Hermann Josef Haveloh nun für den Satdtrat der Stadt Ahaus, pardon, des Dorfes Wüllen, oder hat er nur rechtzeitig seinen Hut in den Ring werfen wollen als Kandidat für den Prinzen der nächsten Karnevalssaison in Klein-Köln? Versteckt sich hinter "Wüllen unser Dorf" etwa der designierte Elferrat? Macht Wüllen die kommunale Gebietsreform wieder rückgängig und erklärt sich unabhängig?

Jetzt wird sich in Wüllen ersteinmal amüsiert, da müssen wir Haveloh zustimmen, denn amüsant sind seine Vorstellungen auf jeden Fall. Also: Wüllenerinnen und Wüllener, wehrt Euch! Die Ahauser nehmen Euch die Liegeplätze im Freibad weg! Helau!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

update
08.11.2009

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