Antrag: Werben für mehr Rücksichtnahme auf Ahauser Wirtschaftswegen

Beschlussvorschlag:

Der Rat beauftragt die Verwaltung der Stadt Ahaus mit der Ausgestaltung einer öffentlich wirksamen Kampagne für mehr Rücksichtnahme auf Ahauser Wirtschaftswegen.

Beispiel einer niederländischen Kampagne

Frei übersetzt aus dem Niederländischen: „Erntezeit? Passt auf euch auf!!“
Vergleichbare Aktion in Winterswijk, Niederlande. Aufnahme vom 20.09.2020.

Begründung:

In Gesprächen mit Landwirten wurde uns mitgeteilt, dass viele Radfahrer nicht ausreichend Platz auf den Wirtschaftswegen machen würden, damit die Landwirte mit Ihren großen Maschinen in dem nötigen Sicherheitsabstand an den Radfahrern vorbei fahren können.

Die immer größer werdenden landwirtschaftlichen Fahrzeuge stellen aber auch für die Radfahrer / Radtouristen, die die meist schmalen Wirtschaftswege als Radwege nutzen, eine Beeinträchtigung da.

 

Deshalb möchte die UWG-Fraktion den Rat bitten, die Verwaltung mit der Entwicklung einer Kampagne für mehr Rücksichtnahme auf Ahauser Wirtschaftswegen zu beauftragen. Wir denken dabei an Hinweistafeln (Billboards) mit entsprechenden Aufrufen entlang der stark vom Radverkehr frequentierten Wirtschaftswege.
Als Beispiel könnten vergleichbare Aktionen bei unseren holländischen Nachbarn dienen.

 

Nach weiteren Ideen, die das häufige Konfliktpotential mindern könnten, sollte darüber hinaus gesucht werden. Im Frühjahr2021 wird voraussichtlich das Radwegesystem mit den aus den Niederlanden bekannten Knotenpunkten im Kreis Borken eingeführt. Es ist zu vermuten, dass viele Touristen und Einheimische dieses neue System erkunden möchten und dadurch die Ahauser Wirtschaftswege vermehrt als Radwege genutzt werden.

Damit die Maßnahme passend zur neuen Radsaison realisiert werden kann, stellen wir den Antrag, die Verwaltung umgehend mit der Konzeptionsgestaltung zu beauftragen.